Umstufung - Vorschulstufe - Schulunreife

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In VS stehen im Frühjahr häufig zwei Abläufe in der Schülerverwaltung an:

Unterjährige Umstufung und Einschreiber inkl. Schulunreife-Entscheidung

Umstufen: Bitte halten Sie sich an die gesetzlichen Bestimmungen, wenn es um das unterjährige Umstufen bis inkl. 3. Schulstufe geht. SchUG § 17 regelt dies im Abs. 5 folgendermaßen:

Innerhalb der Vorschulstufe und der ersten drei Schulstufen der Volksschule und der Sonderschule sind die Schüler berechtigt, während des Unterrichtsjahres in die nächsthöhere oder nächstniedrigere Schulstufe zu wechseln, wenn dadurch der Lernsituation des Schülers eher entsprochen wird und eine Unter- oder Überforderung in körperlicher oder geistiger Hinsicht nicht zu befürchten ist. Ein Wechsel von Schulstufen während des Unterrichtsjahres ist nur in dem Ausmaß zulässig, als für den erstmaligen Abschluss der 3. Klasse nicht weniger als zwei und nicht mehr als vier Schuljahre benötigt werden. Über den Wechsel von Schulstufen während des Unterrichtsjahres hat die Schulkonferenz auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder des Klassenlehrers zu entscheiden. Diese Entscheidung ist den Erziehungsberechtigten unverzüglich unter Angabe der Gründe und einer Belehrung über die Widerspruchsmöglichkeit bekanntzugeben

Somit sind alle Bedingungen hinreichend genannt.

Treffen Sie diesbezügliche Überlegungen rechtzeitig und vermeiden Sie, dass Eltern den "einmaligen Joker" - Ansuchen um freiwilliges Wiederholen der Schulstufe - innerhalb der ersten 3 Schulstufen verwenden, nur weil die Schule das unterjährige Umstufen gem. den oben genannten Bedingungen nicht vorher "ausschöpft".

Der gesetzliche Rahmen für das freiwillige Wiederholen findet sich in SchUG § 27 Abs. 2:

Auf Ansuchen des Schülers hat die Klassenkonferenz die Wiederholung einer Schulstufe durch einen Schüler, der zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe berechtigt ist (§ 25), zu bewilligen, wenn die Aufholung eines Leistungsrückstandes, der aus entwicklungs- oder milieubedingten oder aus gesundheitlichen Gründen eingetreten ist, ermöglicht werden soll und die Einordnung des Schülers in die neue Klassengemeinschaft zu erwarten ist und [...] Eine freiwillige Wiederholung ist während des gesamten Bildungsganges nur ein Mal zulässig; hievon ist der Schüler nachweislich in Kenntnis zu setzen. Er ist berechtigt, trotz einer Bewilligung zur freiwilligen Wiederholung in die nächsthöhere Schulstufe aufzusteigen. 

SchUG § 25 regelt das Aufsteigen, in Abs. 3 u. a. folgendermaßen:

Schülerinnen und Schüler der 1., 2. und 3. Schulstufe sind unbeschadet der Bestimmungen des § 17 Abs. 5 und des § 20 Abs. 8 jedenfalls berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzusteigen.

Die Anleitungen finden Sie - wie immer - im Wiki SLS (--> hier).
 

Einschreiber: Wir unterstützen Sie durch das Einspielen der Einschreiber, was ab einer nennenswerten Anzahl Sinn macht und hilft Fehler zu vermeiden:
http://sls.tsn.at/content/einschreiber-einspielen-neue-vorlagendatei 
 

Schulunreife-Entscheidung: Die Einschreiber werden immer in dem SJ angelegt/eingespielt, wo Sie mit dem Schulbesuch an Ihrer Schule (voraussichtlich) beginnen.
Unter SJ-Beginn - SchülerInnen-Aufnahme können auch Einschreiber-Ereignisse eingetragen werden, unter Auswertungen können relevante Listen oder Entscheidungen - jeweils mit der Klasse Einschreiber - erzeugt werden.
S. dzu auch http://sls.tsn.at/content/hinweise-einschreiber-bzw-adressen bzw.
http://sls.tsn.at/content/adressen-der-sch%C3%BClerverwaltung-sokrates

Allfällige Schulunreife-Entscheidungen (Aufnahme Vorschulstufe) erstellen Sie bitte in Sokrates, Sie tragen als Voraussetzung das entsprechende Ereignis ein, da dies stammblattrelevant ist und einen Schullaufbahnverlust verursacht (s. --> hier).

Als Folge davon entsteht oft der Wunsch der Eltern nach "Häuslichem Unterricht":
http://sls.tsn.at/content/häuslicher-unterricht-wiederveröffentlichung

Einige wichtige Formualre in diesem Zusammenhang finden sich --> hier.

 

 

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