Überarbeitete einheitliche Formulare

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Seit längerer Zeit ist es schon ein Anliegen des Schultechnischen Seminars, das Formularwesen in den Schulen und vorgesetzten Dienstbehörden zu vereinheitlichen und zu verbessern. In einem ersten Schritt wurden nun gängige allgemeine Formulare (die Direktion betreffend) vereinheitlicht und so gestaltet, dass sie sich für alle Bezirke gleichermaßen eignen, da sie sich nur in der Anschrift o. ä. unterscheiden. Sie finden diese auf der Homepage der Tiroler Schulaufsicht-APS im Bereich "Service"!

Es können nämlich zwei Kategorien von Formularen unterschieden werden:

  • sogenannte persönliche Formulare (Ansuchen oder Mitteilungen eines/r Angestellten an die vorgesetzte Dienstbehörde);
     
  • allgemeine Formulare der Schulleitung (Bekanntgabe von diversen Angelegenheiten an die BH bzw. die Schulaufsicht).

In einem weiteren Schritt sollen die sog. persönlichen Formulare als Onlineformulare im Portal - unter der Formularanwendung - angeboten werden.

Dazu seien ein paar wegbereitenden Gedanken angeführt:
Eine moderne Verwaltung nimmt die Umstellung vom "Papierzeitalter" in das "elektronische Zeitalter" in Angriff. Es wird darauf geachtet, dass die Prozesse sauber und transparent sowie schnell und mit möglichst wenig Personalaufwand ablaufen. Alle Beteiligten haben nach einem definierten Berechtigungsschema Zugriff auf die Anwendungen.
Ausgangspunkt bei den sog. persönlichen Formularen im schulischen Bereich ist die Lehrkraft und es wäre eine tolle Serviceleistung des Dienstgebers, wenn für ca. 7500 Lehrende im Pflichtschulbereich in Tirol Erleichterungen und Vereinfachungen im Ansuchen- bzw. Antragswesen angeboten werden könnten.
Ein Überdenken der bisherigen "analogen" Praxis ist unbedingt erforderlich – nicht alles, was im "Papierzeitalter" Sinn gemacht hat oder sich gar nicht anders hätte lösen lassen, muss eins zu eins übernommen werden. Wenn es sich dabei um rechtliche Sachverhalte handelt, müssen evtl. notwendige Anpassungen in Angriff genommen bzw. der Bereich auf die elektronische Welt ausgedehnt und neu interpretiert werden.

Ausgangspunkt für die Lehrkraft soll die Portalanwendung "Formularanwendung Land Tirol" sein. Das Zielsystem der digitalen Formulare sollte – aufgrund anderer Entwicklungen im Bildungsbereich – ELAK, der elektronische Akt, sein.
Durch den Portaleinstieg der Lehrerin bzw. des Lehrers sind die Identität sowie alle dazugehörigen Daten sowie dienst- oder besoldungsrechtlichen Informationen eindeutig, das Formular kann damit automatisch vorbefüllt werden.

Formulare

Im Hintergrund der Formularanwendugn soll der Dienstweg digital abgebildet werden. Und zwar in der Form, dass die Schulleitung eine Nachricht über den Eingang eines neuen Formulars erhält. Sie kann dies gegebenenfalls mit einer Stellungnahme versehen und an die Bezirksverwaltungsbehörde weiterleiten. Diese kann in derselben Weise die weiteren Schritte veranlassen.

Formularwesen

 

Es ist zu hoffen, dass ein solches Szenarion in nächster Zeit umgesetzt werden kann - die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand:

  • Arbeitserparnis
  • Zeitersparnis
  • Transparenz
  • Einbettung in moderne Verwaltungsabläufe
  • Sicherheit durch digitale Signierung
     

Derzeit finden Sie auf der Homepage vom SchulleiterInnen-Service beim Menüpunkt "Direktions-IT --> Formulare" weitere Unterlagen und Hinweise.