Worst case für die SachbearbeiterInnen

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Um bei EDM-Abrechnungen monetär am meisten für Sie herauszuholen, gehen Sie wie folgt vor wink:

  1. Geben Sie - wider besseres Wissen - die Entfernungskilometer und/oder die Fahrzeit hin und retour, also doppelt an.
    → ♥ Sie erhalten nicht die doppelten Gebühren, sondern eine Ablehnung Ihres Antrages.
     
  2. Geben Sie als öffentliches Verkehrsmittel "Zug" an - und zwar für Orte, wo jedem Volksschüler klar ist, dass es hier keine Zugverbindung gibt.
    → ♥ Sie erhalten damit keinesfalls die fiktiven Zugkosten, sondern höchstens einen abgelehnten Antrag.
     
  3. Zählen Sie die fiktive Reisedauer (45 min am Beginn, 30 min am Ende der Veranstaltung) - wider dem Anleitungstext - auch bei Verwendung des Privat-Pkw dazu, es wird einem ja sonst nichts geschenkt.
    → ♥ Sie erhalten so nicht ein weiteres Tagesdrittel, sondern dürfen den Antrag überarbeiten.
     
  4. Geben Sie bei Verwendung des Privat-Pkw - entgegen der RGV - niemals die kürzeste Entfernung an, sondern fahren sie am Papier mit der Kirche ums Dorf. (Nebenbei erwähnt: Routenplaner sind bei den SachbearbeiterInnen Fremdwörter.)
    → ♥ Sie erhalten so nicht mehr Kilometergebühren, sondern können die Reiseabrechnung ändern.
     
  5. Seien Sie bei den Reisezeiten großzügig. Wenn ein Routenplanprogramm beispielsweise 26 min errechnet, geben Sie einfach 1,5 h an.
    → ♥ Das weitere Tagesdrittel wird Ihnen verwehrt, und Sie dürfen Ihre Abrechnung wieder ändern.

(Achtung, der Artikel wurde am Faschingsdienstag verfasst!)

Jetzt aber im Ernst:

  • Bitte geben Sie jenes Fortbewegungsmittel an, das Sie tatsächlich verwendet haben.
     
  • Geben Sie nichts an, was nicht sein kann.
     
  • Zählen Sie bei Verwendung des Privat-Pkw keinesfalls die fiktiven Reisezeiten (45 min und 30 min) dazu.
     
  • Geben Sie die km bzw. Fahrzeit nur für die einfache Entfernung an.
     
  • Halten Sie sich (v. a. beim RSTP) an die Reisezeiten, die von Routenplanern vorgeschlagen werden bzw. die tatsächlich zutreffen.
     
  • Für den Fall, dass sich an einem Tag gröbere zeitliche Abweichungen wegen Stau etc. ergeben, vermerken Sie dies dann im Reiseverlauf mit einem Kommentar.
     
  • Wenn Sie dies beherzigen, tragen Sie zu einer schnelleren Bearbeitung der eingegangenen Reiseanträge bei, da die SachbearbeiterInnen wesentlich weniger Anträge ablehnen müssen.

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